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Friday, June 29

london prt. 10 - Helene Hanff

Ich habe die Bücher von Helene Hanff in komplett falscher Reihenfolge gelesen. Begonnen habe ich mit ihren "Briefen aus New York", die als letztes veröffentlicht wurden, und daran im Anschluss habe ich "Die Herzogin der Bloomsbury Street" gelesen, ihr zweites Buch. Und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich ihr bekanntestes Werk "84, Charing Cross Road" bis jetzt immer noch nicht auftreiben konnte.
Keine Sorge, falls ihr bei der Lektüre von Helene Hanffs Büchern genau so vorgeht, denn ihr werdet trotzdem alles verstehen. Aber da es in ihnen um Hanffs eigenen Werdegang geht, ist es vielleicht doch ratsam, sie in der chronologischen Reihenfolge zu lesen.
In "84, Charing Cross Road" hat sie den Briefwechsel veröffentlicht, den sie mit dem Antiquar Frank Doel hatte, der ihr von seinem Buchladen in London aus Bücher nach Amerika schickte. In den 1970er-Jahren, als Doel bereits verstorben ist, schafft Hanff es endlich, in die englische Hauptstadt zu fliegen, wovon "Die Herzogin der Bloomsbury Street" handelt. Sie ist eine große Verehrerin von Shakespeare und anderern britischen Dichtern und hat eine genaue Vorstellung von London. Wie diese mit der Realität übereinstimmt, schildert sie auf ihre eigene, irgendwie reizend neurotische und ehrliche Art. Von einem zum anderen Tag lebend, von einer zur nächsten Essenseinladung und immer in der Hoffnung, noch ein paar Tage mehr in der Hauptstadt Englands verbringen zu können, kostet Hanff jeden Tag ihres Aufenthaltes aus und wird langsam zur "Duchess of Bloomsbury Street".
"Die Herzogin der Bloomsbury Street" kann ich euch wirklich ans Herz liegen, weil man bei der Lektüre richtig Lust bekommt ins Flugzeug - beziehungsweise in den Zug - zu steigen, ab in Richtung London.

Monday, June 18

london prt. 7 - Gebrauchsanweisung für London

Das Buch "Gebrauchsanweisung für London" von Ronald Reng (Piper Verlag) habe ich innerhalb von 2 Tagen durchgelesen (und das hatte ich schon lange bei keinem Buch mehr).
In ihm erfährt man, warum die Londoner es sich doch leisten können, in London zu leben, was man alles in einem Pub erleben kann, aus welchen Gründen die U-Bahn nicht weiterfahren kann und warum Autor Ronald Reng London so liebt.
Die Einblicke in das politische und mediale Geschehen der englischen Hauptstadt haben mich sehr an Eva C. Schweitzers "Manhattan Moments" erinnert, in dem sie den Alltag in der Metropole New York schildert (und das zu meinen Lieblings-(New York-)Büchern gehört). Auch an den Interviews und Porträts, die Reng und Schweitzer jeweils in ihre Bücher einfließen lassen, erkennt man die Journalisten, die sie ja beide sind.
"Gebrauchsanweisung für London" ist eine großartige Pflichtlektüre für alle, die nach London fahren, aber auch für diejenigen, die zu Hause bleiben.

Thursday, April 19

auf der reise

Wir haben aber auch schon lange nichts mehr von einander gehört, nicht wahr? Tja, jetzt habe ich mal wieder ein bisschen zu viel Freizeit und die Muse, mich mit HATMANTÖNE zu beschäftigen. Wenn ich nicht gerade einen Boston Legal-Marathon veranstalte (wortwörtlich ist BL eine der besten Serien, die es gibt), "Six Feet Under" kennenlerne oder "Der Teufel trägt Prada" zum zehnten Mal gucke. (Man erkennt eine leichte DVD-Lastigkeit.)
Des Weiteren habe ich mich in der Zwischenzeit um einen anderen Blog gekümmert, von dem ich vielleicht bald mehr erzählen werde. Hui, wie aufregend.

Man sagt ja immer, dass Bücher das beste Mittel sind, um in ferne Welten zu entfliehen. Ich kann dem absolut zustimmen, aktuell lese ich "A Drinking Life" von Pete Hamill und finde mich regelmäßig in der Neighbourhood der 12th Street von New York wieder, in der der Autor einen Teil seiner Jugend verbracht hat. Doch nicht nur Romane, oder wie in diesem Fall eine Autobiografie, können einen weit weg von dem Ort bringen, an dem man sich gerade befindet. Auch meiner Meinung nach großartige Bildbände, wie der im TASCHEN Verlag erschienene "TASCHEN's New York" haben diese Fähigkeit und sogar Reiseführer. Wie zum Beispiel der New York Reiseführer von Lonely Planet. Ich war überrascht von den für einen Reiseführer doch recht langen Texten, die sehr informativ waren.
Wer sich derzeit kein Ticket in die Stadt am Hudson leisten kann, dem kann ich diese Bücher nur empfehlen, um sich im bei der Lektüre im Kopf ein eigenes kleines New York aufzubauen.

Thursday, October 6

new york i love you

Meine Liebe zu New York ist eher so etwas wie eine einseitige Fernbeziehung. Das liegt daran, dass ich noch nie dort war.
Hier sammele ich von Romanen und Bildbänden über Krimiserien und Sitcoms bis hin zu Songs und Blogs alles, was ich mit New York verbinde.
Ihr könnt gerne weitere Vorschläge in den Kommentaren machen!








BÜCHER:  
  • "Manhattan Moments" von Eva C. Schweitzer
  • "New York" von Lily Brett
  • Alle "Gossip Girl"-Bände (mit Blair, Serena, Nate etc.) von Cecily von Ziegesar
  • "TASCHEN'S New York"
  • "Sunset Park" von Paul Auster
  • "Extremely Loud And Incredibly Close" von Jonathan Safran Foer
  • "Briefe aus New York" von Helene Hanff
  • "Sommerdiebe" von Truman Capote
SERIEN:

FILME: 

MIXTAPE: 
  • Jamie Cullum
  • "Breakfast in New York" von Oppenheimer
  • "New York I Love You" von LCD Soundsystem
  • "Haven't Got A Dollar To Pay Your House Rent Man" von Simone White

BLOGS:

Tuesday, August 9

nyc

Ich liebe New York. Also, ich war noch nie da. Aber trotzdem. Ich liebe das New York, wie es in Serien und in Filmen gezeigt wird, ich liebe das Essen, das mit der Stadt assoziiert wird und die Bücher, die über sie geschrieben wurden. Man könnte es eine Obsession nennen, aber das klingt doch etwas negativ. Nennen wir es Begeisterung. Ich finde auch nicht alles gut, mit dem New York vermarktet wird. Aber doch einiges. Bevor ich hier aber jetzt anfange aufzuzählen, was man in Bezug auf New York City alles so serien- und filmtechnisch gucken kann und welche Bücher zu diesem Thema lesenswert sind und übermorgen noch hier sitze, möchte ich euch lieber auf einen anderen Blog hinweisen, der Scouting NY heißt. Auf der Website stellt ein Film Location Scout, also jemand, der geeignete Drehorte für Filme sucht, Fotos seiner Streifzügen durch New York vor. Die Gebäude, die er festhält, sind immer interessant, auf ihre Art geheimnisvoll und wirken manchmal wie aus der Zeit gefallen. Es gibt sogar eine Rubrik namens "New York, You've Changed", in der Standbilder aus Filmen wie "Ghostbusters" mit heutigen Fotos der Standorte einander gegenüber gestellt werden.