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Wednesday, June 27

london prt. 9 - TASCHEN'S London


TASCHEN ist mein Lieblingsverlag, wenn es um Bildbände geht, da ihre erstens wunderschön gestaltet und zweitens auch erschwinglich sind. Doch trotzdem war meine Freude natürlich groß, als ich eine Ausgabe von "TASCHEN'S London", bei der der Schutzumschlag leicht gerissen war, auf dem Grabbeltisch vor der Heymann-Buchhandlung in der Osterstraße entdeckte. 
Dieser Bildband eignet sich zwar nicht unbedingt fürs Handgepäck (geschweige denn für den Koffer, falls man vorhat, auch noch Kleidung mitzunehmen), die beigefügte Karte, in denen alle erwähnten Hotels, Restaurants und Shops verzeichnet sind, aber schon. 
Dass die meisten Hotels, die vorgestellt werden, für viele von uns unerschwinglich sind, ändert nichts daran, dass die Fotos von ihnen schön anzuschauen sind. Das sind die Aufnahmen der präsentierten Restaurants auch und sogar die Preise klingen recht moderat. Bei den Shops schließlich trifft man auf Paul Smith und auf das bereits zu einer Institution gewordene Regenschirm-Geschäft James Smith & Sons, jedoch auch auf den Topshop Flagship-Store, den Traum jeden Mädchens (ich schließe mich da nicht aus). Nicht zu vergessen Daunt Books, ein Geschäft, das ich auf jeden Fall bei meinem Aufenthalt in London besuchen werde.
Alles in allem ist dieser Reiseführer etwas für Leute, die bei ihren Reisen das Spezielle einer Stadt entdecken, aber auch traditionsreiche Orte besuchen wollen, bei denen es sich nicht nur um Denkmäler handelt.

Thursday, April 19

auf der reise

Wir haben aber auch schon lange nichts mehr von einander gehört, nicht wahr? Tja, jetzt habe ich mal wieder ein bisschen zu viel Freizeit und die Muse, mich mit HATMANTÖNE zu beschäftigen. Wenn ich nicht gerade einen Boston Legal-Marathon veranstalte (wortwörtlich ist BL eine der besten Serien, die es gibt), "Six Feet Under" kennenlerne oder "Der Teufel trägt Prada" zum zehnten Mal gucke. (Man erkennt eine leichte DVD-Lastigkeit.)
Des Weiteren habe ich mich in der Zwischenzeit um einen anderen Blog gekümmert, von dem ich vielleicht bald mehr erzählen werde. Hui, wie aufregend.

Man sagt ja immer, dass Bücher das beste Mittel sind, um in ferne Welten zu entfliehen. Ich kann dem absolut zustimmen, aktuell lese ich "A Drinking Life" von Pete Hamill und finde mich regelmäßig in der Neighbourhood der 12th Street von New York wieder, in der der Autor einen Teil seiner Jugend verbracht hat. Doch nicht nur Romane, oder wie in diesem Fall eine Autobiografie, können einen weit weg von dem Ort bringen, an dem man sich gerade befindet. Auch meiner Meinung nach großartige Bildbände, wie der im TASCHEN Verlag erschienene "TASCHEN's New York" haben diese Fähigkeit und sogar Reiseführer. Wie zum Beispiel der New York Reiseführer von Lonely Planet. Ich war überrascht von den für einen Reiseführer doch recht langen Texten, die sehr informativ waren.
Wer sich derzeit kein Ticket in die Stadt am Hudson leisten kann, dem kann ich diese Bücher nur empfehlen, um sich im bei der Lektüre im Kopf ein eigenes kleines New York aufzubauen.