I came across many good books this year. And it's not even over yet! I've read 26 until this point. Some of the highlights were:
CHARLOTTE STREET by Danny Wallace
ENGLAND, ENGLAND by Julian Barnes
WINTER JOURNAL by Paul Auster
MACBETH by Shakespeare
PULPHEAD by John Jeremiah Sullivan
FREEDOM by Jonathan Franzen
BRIEF INTERVIEWS WITH HIDEOUS MEN by David Foster Wallace
ATONEMENT by Ian McEwan
MR. VERTIGO by Paul Auster
TEA PARTY by German author and journalist Eva C. Schweitzer
CHRONIC CITY by Jonathan Lethem
and DIE VIERTE HAND (the German translation of THE FOURTH HAND) by John Irving
12 incredibly good books out of 26, that's not bad at all. Some are funny (Charlotte Street), some are ernest (Macbeth, Atonement), some are informative (Pulphead, Tea Party), some are set in Britain (Charlotte Street, England, England, Macbeth, Atonement), some in the US (Winter Journal, Pulphead, Freedom, Brief Interviews with hideous Men, Mr. Vertigo, Tea Party, Chronic City, The Fourth Hand), some are innovative (England, England, Brief Interviews with hideous Men, Atonement) and some had an emotional impact on me (Charlotte Street, Winter Journal, Pulphead, Freedom, Atonement, Mr. Vertigo, Chronic City, The Fourth Hand).
(At this point I send a mental thank you to my local library which allows students to borrow books for free. I got half of the books on my highlight list there.)
Currently, I am reading NW by Zadie Smith which is pretty good so far. Afterwards I will try to work off the unread books still standing on my bookshelf (I am looking at you, Joyce and Proust). Let's see how many I can add to the current 26 until the end of the year.
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Saturday, October 26
Tuesday, June 11
"was vom tage übrig blieb" von kazuo ishiguro
Eigentlich gehöre ich zu der strikten "Ich lese das Buch bevor ich die Verfilmung sehe"-Fraktion. Ausnahmen mache ich nur bei verfilmten Romanen von Graham Greene (die eignen sich meiner Meinung nach einfach perfekt dafür, verfilmt zu werden - und ich würde sie so oder so lesen). Und bei Kazuo Ishiguro. Der Name sagt euch jetzt vielleicht erstmal nichts, obwohl Ishiguro bereits einige Romane veröffentlicht hat, aber der (im Deutschen etwas lange, aber dafür doch recht einprägsame) Titel "Was vom Tage übrig blieb" ist euch wahrscheinlich schon einmal untergekommen.
Der Film wird alle paar Monate auf Tele 5 wiederholt und genau so häufig, wie er gezeigt wird, kann ich ihn mir auch angucken. Das liegt zum einen daran, dass Anthony Hopkins die Hauptrolle spielt und zum anderen an der stimmigen, einen ins England kurz vor dem Zweiten Weltkrieg versetzenden Handlung.
Im letzten Jahr habe ich endlich den Roman von Kazuo Ishiguro gelesen, der die Vorlage zu diesem Film bildet. Und ich wurde, was meine Erwartungen an den Plot und die Atmosphäre angeht, nicht enttäuscht. Jetzt liegen zwei weitere Bücher von Ishiguro auf meinem Intellektuellen Stapel ("Alles, was wir geben mussten" und "When We Were Orphans"), auf dass sie bald auf meinem Imaginären Bücherregal erscheinen mögen. Wenn ich "Brief Interviews With Hideous Men" von David Foster Wallace beendet habe.
Der Film wird alle paar Monate auf Tele 5 wiederholt und genau so häufig, wie er gezeigt wird, kann ich ihn mir auch angucken. Das liegt zum einen daran, dass Anthony Hopkins die Hauptrolle spielt und zum anderen an der stimmigen, einen ins England kurz vor dem Zweiten Weltkrieg versetzenden Handlung.
Im letzten Jahr habe ich endlich den Roman von Kazuo Ishiguro gelesen, der die Vorlage zu diesem Film bildet. Und ich wurde, was meine Erwartungen an den Plot und die Atmosphäre angeht, nicht enttäuscht. Jetzt liegen zwei weitere Bücher von Ishiguro auf meinem Intellektuellen Stapel ("Alles, was wir geben mussten" und "When We Were Orphans"), auf dass sie bald auf meinem Imaginären Bücherregal erscheinen mögen. Wenn ich "Brief Interviews With Hideous Men" von David Foster Wallace beendet habe.
Saturday, October 6
unendlicher spaß
Es ist schwer, den Roman "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace adäquat wiederzugeben, da man man einfach zu viel auslassen müsste. Und außerdem soll euch ja auch nicht die Spannung genommen werden, wenn ihr es noch selbst lesen wollt. Deshalb will ich euch auch gar keine Inhaltsangabe liefern, sondern nur eine subjektive Bewertung, wie ich sie auch in mein Book Journal kleben würde.
Bücher können den Fokus des Lesers auf neue Themen lenken. "Unendlicher Spaß" hat meine Blick auf Kanada gerichtet, auf
Rollstuhlfahrer, Drogen- und Alkoholabhängige, die AA, Tennis und Filme.
Das
Buch ist auch irgendwie lustig – nicht zum Brüllen komisch, aber raffiniert.
Ich mag, dass Wallace seine Charaktere mit der Zeit entwickelt, sodass man sie
sich immer besser vorstellen kann (man hat ja auch wirklich genug Zeit, sie
kennenzulernen). Ich mag auch seine Art, keine seiner Figuren
wirklich sympathisch aussehen zu lassen und sein Können, plötzlich vom
Formellen in die Umgangssprache zu wechseln (was bestimmt auch der tollen Übersetzung geschuldet ist).
Teilweise
ist
das Buch auch sehr hart. An manchen Stellen habe ich auch
weitergeblättert,
weil ich beispielsweise die Beschreibungen der Drogensüchtigen bei den
Anonymous-Treffen einfach nicht lesen wollte (und bei manchen habe
ich mir gewünscht, dass ich es getan hätte).
An die seitenlangen
Fußnoten gewöhnt man sich. Und lernt, Fußnoten mit erweiterten Angaben zu
Medikamenten einfach zu überspringen.
Um auch auf die äußere Gestaltung einzugehen: Der
Einband des Buches ist wirklich schön, weiß mit schwarzer Schrift. Aber wer
kommt bitte auf die Idee, einem 1545 Seiten-langes Buch einen weißen Einband zu
geben? Selbst nach meiner behutsamen Behandlung und ausschließlichem Transport
in meiner Büchertasche sah der Roman etwas schmuddelig aus. Ich will gar nicht wissen, wie die Taschenbuchversion nach einmaligem Lesen aussieht...
Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe, auch wenn ich vom Ende ein wenig enttäuscht war. David Foster Wallace
hat alles feinsäuberlich vorbereitet, alle Handlungsstränge langsam und
geschickt zusammenlaufen lassen und trotzdem fehlt für mich am Ende noch ein
ganzes Stück.
Wednesday, October 3
oh nein
Ich lasse nach! Im September habe ich die zweitwenigsten Posts veröffentlicht in diesem Jahr! Und nein, dieser Post enthält wirklich eine interessante Aussage und ich habe ihn nicht nur geschrieben, um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen...
Wie ihr mit einem Blick hierdrauf bestimmt gemerkt habt, habe ich "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace beendet. Ihr werdet meine Gedanken zu dem Buch erfahren, wenn ich sie einigermaßen sortiert habe. Als Kontrast lese ich aktuell "Hitze" von Bill Buford, was ich bis jetzt wirklich empfehlen kann - nicht nur, weil es sich so leicht in der Handtasche tragen lässt.
Des Weiteren sehe ich aus dem Fenster, gucke "Criminal Intent" oder "Top Gear", hänge bei IKEA rum oder lackiere mir die Fingernägel bis das richtige Leben wieder anfängt, in Form des langerwarteten Studienbeginns.
Zum Ende dieses sehr aussagekräftigen Posts noch ein wenig Musik:
LABELS
Criminal Intent,
David Foster Wallace,
Ikea,
Literatur,
Musik,
Studium,
Top Gear
Saturday, September 22
lesetagebuch: "unendlicher spaß"
Nachdem ich mich im letzten Monat ernsthaft an "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace gewagt habe, kam ich nach kurzer Zeit darauf, dass ich mir ein Ziel stecken sollte, damit ich mit dem Buch nicht ewig herumkrieche. Zum einen möchte die Bücherei es vielleicht irgendwann wieder haben (auch wenn es nicht unbedingt zu den "Bestrentern" gehört) und zum anderen ist es wirklich sehr sehr schwer, was man merkt, wenn man es immer mit sich herumschleppt. Und genau das muss ich auch tun, wenn ich mindestens mein Tagespensum von 30 Seiten schaffen will. Wobei 30 Seiten relativ sind, wenn man die Fußnoten bedenkt, die um einiges kleiner gedruckt sind als der reguläre Text. Ich lese in der Bahn, beim Essen, beim Fernsehen, beim Wachwerden, beim Eindösen - vielleicht lese ich sogar schon beim Schlafen.
Noch vor elf Tagen hatte ich die Hälfte erreicht und jetzt bin ich schon zu gut zwei Dritteln durch! (Das hier klingt allmählich wie eins dieser Abnehmmotivationsprogramme.) Ich habe das Gefühl, wenn ich diesen Wälzer geschafft habe, kann mich (längenmäßig) kein Buch mehr abschrecken.
Spätestens wenn "Unendlicher Spaß" in meinem Imaginären Bücherregal erscheint, wisst ihr, dass ich es endlich geschafft habe. Anfang Oktober müsste es soweit sein. Allmählich fügt sich alles zu einem Gesamtbild zusammen - vielleicht kann ich euch dann ja sogar sagen, worum es genau geht. Obwohl, ich will euch ja auch nicht die Vorfreude darauf nehmen, es selber herauszufinden, nicht wahr?
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