Friday, October 12

it's autumn

I've been thinking about this post for quite a while, but I think now it's time to say finally farewell to summer. It's time for scarfs, turning on the heating, wearing ankle boots and carrying around an umbrella everywhere you go. Furthermore, I can stroll around with my Oscar Wilde-remembrance hairdo and think about how to spend Halloween.
Somehow this year's autumn feels like a remake of last years autumn to me. But wait - isn't that the case with every season? That they repeat? Enough of this boring jabber, let's listen to some cosy autumn music.   
 






 



 Have a lovely day and weekend.

Saturday, October 6

saturday's song: hounds of love


unendlicher spaß


Es ist schwer, den Roman "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace adäquat wiederzugeben, da man man einfach zu viel auslassen müsste. Und außerdem soll euch ja auch nicht die Spannung genommen werden, wenn ihr es noch selbst lesen wollt. Deshalb will ich euch auch gar keine Inhaltsangabe liefern, sondern nur eine subjektive Bewertung, wie ich sie auch in mein Book Journal kleben würde. 

Bücher können den Fokus des Lesers auf neue Themen lenken. "Unendlicher Spaß" hat meine Blick auf Kanada gerichtet, auf Rollstuhlfahrer, Drogen- und Alkoholabhängige, die AA, Tennis und Filme.
Das Buch ist auch irgendwie lustig – nicht zum Brüllen komisch, aber raffiniert. Ich mag, dass Wallace seine Charaktere mit der Zeit entwickelt, sodass man sie sich immer besser vorstellen kann (man hat ja auch wirklich genug Zeit, sie kennenzulernen). Ich mag auch seine Art, keine seiner Figuren wirklich sympathisch aussehen zu lassen und sein Können, plötzlich vom Formellen in die Umgangssprache zu wechseln (was bestimmt auch der tollen Übersetzung geschuldet ist).
Teilweise ist das Buch auch sehr hart. An manchen Stellen habe ich auch weitergeblättert, weil ich beispielsweise die Beschreibungen der Drogensüchtigen bei den Anonymous-Treffen einfach nicht lesen wollte (und bei manchen habe ich mir gewünscht, dass ich es getan hätte).
An die seitenlangen Fußnoten gewöhnt man sich. Und lernt, Fußnoten mit erweiterten Angaben zu Medikamenten einfach zu überspringen.
Um auch auf die äußere Gestaltung einzugehen: Der Einband des Buches ist wirklich schön, weiß mit schwarzer Schrift. Aber wer kommt bitte auf die Idee, einem 1545 Seiten-langes Buch einen weißen Einband zu geben? Selbst nach meiner behutsamen Behandlung und ausschließlichem Transport in meiner Büchertasche sah der Roman etwas schmuddelig aus. Ich will gar nicht wissen, wie die Taschenbuchversion nach einmaligem Lesen aussieht...

Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe, auch wenn ich vom Ende ein wenig enttäuscht war. David Foster Wallace hat alles feinsäuberlich vorbereitet, alle Handlungsstränge langsam und geschickt zusammenlaufen lassen und trotzdem fehlt für mich am Ende noch ein ganzes Stück.

Thursday, October 4

easy virtue - eine unmoralische ehefrau

Der Film "Easy Virtue" zum gleichnamigen Theaterstück von Noel Coward kam zwar schon 2008 raus, ich habe ihn jedoch erst vor ein paar Tagen gesehen. Und um gleich mal Spoiler-Alert zu geben: Ich fand das Ende am besten.
Es geht um den Clash zwischen einer scheinbar wohlsituierten englischen Familie und einer toughen Amerikanerin, die in den 20er-Jahren in diese Familie einheiraten will. Die toughe Amerikanerin wird gespielt von Jessica Biel, die ich bis jetzt nie wirklich auf meinem Radar hatte, was sich durch den Film nicht verändert hat. Da waren die anderen Darsteller einfach markanter. Zum Beispiel Colin Firth, (der den Vater des Bräutigams spielt) der selbst unrasiert und etwas verlottert aussehend noch sehr charismatisch ist. Um nicht zu viel zu verraten: Er spielt bei dem tollen Ende eine nicht geringe Rolle. Oder auch Kris Marshall, der einen wunderbar trockenen Butler gibt. Ich war überrascht vom Mitwirken von Katherine Parkinson, die euch hoffentlich aus der Serie IT CROWD bekannt ist und die auch in "Easy Virtue" eine gute Performance hinlegt. 
Alles in allem ist der Film eine schöne leichte Komödie mit einem endlich einmal überraschenden Ende.

Wednesday, October 3

oh nein

Ich lasse nach! Im September habe ich die zweitwenigsten Posts veröffentlicht in diesem Jahr! Und nein, dieser Post enthält wirklich eine interessante Aussage und ich habe ihn nicht nur geschrieben, um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen...
Wie ihr mit einem Blick hierdrauf bestimmt gemerkt habt, habe ich "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace beendet. Ihr werdet meine Gedanken zu dem Buch erfahren, wenn ich sie einigermaßen sortiert habe. Als Kontrast lese ich aktuell "Hitze" von Bill Buford, was ich bis jetzt wirklich empfehlen kann - nicht nur, weil es sich so leicht in der Handtasche tragen lässt. 
Des Weiteren sehe ich aus dem Fenster, gucke "Criminal Intent" oder "Top Gear", hänge bei IKEA rum oder lackiere mir die Fingernägel bis das richtige Leben wieder anfängt, in Form des langerwarteten Studienbeginns. 
Zum Ende dieses sehr aussagekräftigen Posts noch ein wenig Musik: