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Thursday, October 4

easy virtue - eine unmoralische ehefrau

Der Film "Easy Virtue" zum gleichnamigen Theaterstück von Noel Coward kam zwar schon 2008 raus, ich habe ihn jedoch erst vor ein paar Tagen gesehen. Und um gleich mal Spoiler-Alert zu geben: Ich fand das Ende am besten.
Es geht um den Clash zwischen einer scheinbar wohlsituierten englischen Familie und einer toughen Amerikanerin, die in den 20er-Jahren in diese Familie einheiraten will. Die toughe Amerikanerin wird gespielt von Jessica Biel, die ich bis jetzt nie wirklich auf meinem Radar hatte, was sich durch den Film nicht verändert hat. Da waren die anderen Darsteller einfach markanter. Zum Beispiel Colin Firth, (der den Vater des Bräutigams spielt) der selbst unrasiert und etwas verlottert aussehend noch sehr charismatisch ist. Um nicht zu viel zu verraten: Er spielt bei dem tollen Ende eine nicht geringe Rolle. Oder auch Kris Marshall, der einen wunderbar trockenen Butler gibt. Ich war überrascht vom Mitwirken von Katherine Parkinson, die euch hoffentlich aus der Serie IT CROWD bekannt ist und die auch in "Easy Virtue" eine gute Performance hinlegt. 
Alles in allem ist der Film eine schöne leichte Komödie mit einem endlich einmal überraschenden Ende.

Tuesday, May 29

london prt.6 - britishness auf arte

Wie passend: Auch der Fernsehsender Arte widmet sich diesen Sommer dem Land des Tees und des reizenden Akzents der Welt: Großbritannien. Ab dem 9. Juni soll der Britishness gehuldigt werden, jetzt gibt es schon einmal ein paar Lesetipps:
Das ARTE Magazin 


Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AFlag_of_the_United_Kingdom.svg
Urheber: von Original flag by James I of England/James VI of Scotland SVG recreation by User:Zscout370 [Public domain oder Public domain], via Wikimedia Commons

Friday, April 27

london prt.2 - A Fish Called Wanda

Eigentlich ist es ja schon fast ein Sakrileg, wenn man als Monty Python-Enthusiast "Ein Fisch namens Wanda" nicht gesehen hat. Ich hoffe, das habe ich wieder gutgemacht, indem ich ihn bereits zwei Mal in den letzten vier Tagen gesehen habe.

 

Man merkt ganz klar, dass John Cleese das Drehbuch geschrieben hat, wenn die Komik plötzlich sehr schön absurd wird. Und gerade das macht den Film so großartig. Nicht zu vergessen Michael Palin als stotterndem Killer Ken, Jamie Lee Curtis als Wanda (ich fand sie schon bei "Die Glücksritter" toll), Kevin Kline als abgedrehter Otto und John Cleese als Anwalt in der Krise.
Qualifikation für meine Serie "London 2012": Der Film spielt in London. Und man sieht einmal sogar die Tower Bridge. Reicht doch aus, oder?

Thursday, April 26

london prt.1 - xfm

Hier ist der erste Teil meines London-Specials für alle, die in die britische Hauptstadt reisen und sich dafür einstimmen wollen. 
Ich war lange auf der Suche nach dem perfekten Radiosender. Und dann habe ich ihn endlich gefunden, in Gestalt von Xfm London. Was jetzt klingt wie ein kitschiger Werbeslogan, meine ich so ernst, wie ich es ernst meinen kann.
Dieser Sender vereint einfach alles, was man sich wünscht: gute Musik (Indie Classics und Neuerscheinungen)  und die beste Morning-Show, die mir bis jetzt untergekommen ist. Mit interessanten Gästen, dem Alltag in London und sehr lustigen Features. Sie nennt sich "The XFM Breakfast Show with Danny Wallace", läuft in GB ab 6.30 Uhr und in unseren Landen um 7.30 Uhr. Ich höre sie über die The Radio App, aber sie ist glücklicherweise auch jede Woche als Podcast erhältlich.
'Nough said, just listen!

Tuesday, April 24

london 2012

Als ich angefangen habe, mich über Unterkünfte in London zu informieren, ist mir siedend heiß eingefallen, dass dieses Jahr Ende Juli die Olympiade nach England kommt. Zum Glück nicht genau zu dem Zeitpunkt, wo ich da bin (habt ihr euch mal die Preissteigerungen ab dem 27.7. zu Gemüte geführt?!) Aber da ich schon mal eine Seite mit lesens- und sehens- und hörenswerten Dingen zu New York in diesen Blog integriert habe, dachte ich mir, für London könnte das auch nicht schaden.
In den nächsten Posts werde ich euch demnach ein paar Medien - tut mir Leid, mir fällt kein besseres Wort dafür ein - vorstellen, die euch perfekt darauf vorbereiten sollten, wenn ihr diesen Sommer mit tausenden anderen in die britische Hauptstadt einfallt.

Monday, October 24

film journal part 1

Ich versuche aktuell bei den Filmen, die ich sehe, ein bisschen den Überblick zu behalten. Hier sind die, die ich in den letzten zehn Tagen gesehen habe:

1. Source Code 
Mit Jake Gyllenhaal. Es geht um Zeitreisen, aber irgendwie auch nicht, wieder so ein Mindfuck-Film. Nicht schlecht.

2. Human Nature
Mit Rhys Ifans.

3. The Day After Tomorrow
Ich dachte, ich würde den Film nicht mögen. Dann habe ich gemerkt, dass Jake Gyllenhaal mitspielt. Kein Film für auf Logik bedachte Menschen.

4. Holy Flying Circus
Der Film über die Kontroversen, die "Life of Brian" hervorgerufen hat.


5. Wild Target
mit Bill Nighy ("Radio Rock Revolution", "Shaun of the Dead" und als Überraschungs-Cookie bei "Harry Potter"), Rupert Grint (in einer erneut trotteligen Rolle), Emily Blunt ("Der Teufel trägt Prada", "Sunshine Cleaning" -> sollte man unbedingt gucken) und Martin Freeman ("Per Anhalter durch die Galaxis", "Sherlock" -> diese wunderbare neue Serie mit Benedict Cumberbatch als Sherlock Holmes, von der es hoffentlich bald eine neue Staffel gibt)
Zum Film selbst: sehr witzig, sehr niedlich, warum habe ich nicht vorher von ihm gehört?, hübsche London und England-Werbung, des Weiteren guter Soundtrack

6. Juno
Habe mich zuerst in die tolle Musik verliebt und dann den Film geguckt, der auch sehr schön ist.

7. Men In Black II
Zum zweiten Mal. 

8. Das Leben des Brian
Zum 5. Mal, zwar auf Deutsch, aber immer wunderbar.

9. Die Ritter der Kokosnuss
Zum dritten Mal.
Meine aktuelle Lieblingsszene:

10. Victor/Victoria
Ein Sing- und Tanzfilm. Ist etwas für Leute, die auf Sing- und Tanzfilme stehen.

Wednesday, September 7

goodday

Ihr habt das Gefühl, es ist Montag, obwohl es Dienstag ist und eigentlich wünscht ihr euch, es wäre schon Freitag? Seid ihr verwirrt, wenn ihr diesen Satz lest? Dann solltet ihr euch vielleicht ein bisschen Musik anstellen, irgendetwas Ruhiges, und ein wenig die Muster eurer Tapete betrachten bis ihr in einen Zustand völliger Antriebslosigkeit verfallen seid.
Oder ihr seht euch ein paar britische Comedy-Zuckerstücke an:

A BIT OF FRY AND LAURIE
(Vor allem für diejenigen, die wie ich aktuell auf Hugh Laurie-Entzug sind)

THE FAST SHOW

Cheerio!

Monday, August 22

annoying the french part 1

Ich bin bei "1000 Years Of Annoying The French" von Stephen Clarke (ein grandioses Buch übrigens) auf Seite 202 und im Jahr 1627 angekommen und musste, als ich den Namen Cardinal Richelieu las, sofort an Monty Python denken. Okay. Ich muss bei Vielem an Monty Python denken. Trotzdem. Wenn ihr Richelieus Historical Impersonation von Petula Clark gesehen habt, wird es euch genau so gehen (inklusive eines Ohrwurms von "Don't sleep in the subway".)

Sunday, August 21

folk - hust - folk - hust hust hust

Mein Video des Tages (aus der fabelhaften FAST SHOW):


NACHTRAG: Bin ich eigentlich die Einzige, der jedes Mal wieder vor Lachen die Tränen kommen, wenn sie dieses Video sieht? Wartet, ich glaube, das war eine rhetorische Frage.
NACHTRAG 2: Der Typ, der Scaborough Fair niest und am Ende so schön mit den Beinen schlackert, ist übrigens Mark Williams, in den Harry Potter-Filmen besser bekannt als Arthur Weasley.

Tuesday, August 16

one is reading

Ich habe gestern "THE UNCOMMON READER" von Alan Bennett zu Ende gelesen und war von jenem doch etwas überrascht. Es geht ums Lesen, wie der Titel schon sagt, und zwar um die lesende Queen of England. Diese wird durch eine fahrende Bücherei darauf gebracht, ein Buch von Ivy Compton-Burnett zu lesen und lernt dort außerdem den Küchenjungen Norman kennen. Beides bringt sie dazu, ein weiteres Buch zu lesen, dann noch eins und viele weitere, die sie auch dazu bringen, mehr über sich und die Menschen in ihrem Leben nachzudenken.
Ich finde, THE UNCOMMON READER ist ein einzigartiges Buch. Es ist witzig, zielt aber nicht auf Pointen ab. Diese Art von Humor fand ich schon bei "MAGERE ZEITEN - Der Film mit dem Schwein" ("A PRIVATE FUNCTION") gut, für den Bennett das Drehbuch geschrieben hat. Deswegen habe ich mir THE UNCOMMON READER auch von der Bücherei ausgeliehen.
Ich kann das Buch nur empfehlen, vor allem auf Englisch. Es ist wie eine kleine Praline aus dunkler Schokolade mit einer Pistazie drauf.

Monday, August 15

emmaaaaaaaa peel

Ich hatte vor langer Zeit angekündigt, einen Post über Diana Rigg/Emma Peel zu machen und ta-da! Endlich ist es soweit.
Der wunderbare Patrick Macnee als charming Mr. John Steed ist einer der Gründe, warum die Serie THE AVENGERS also known as MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE eine meiner absoluten Lieblingsserien ist. Dass sie in den 1960ern in England gedreht wurde, ist da noch das Sahnehäubchen. Des Weiteren waren die Frauen bei den AVENGERS, anders als in damaligen James Bond-Filmen, nicht nur Deko, sondern sie wurden emanzipiert und intelligent dargestellt.
Wie MEINE HELDIN:

 
MRS. EMMA PEEL 
(Vielen, vielen, vielen Dank nochmal für diese wunderbare Karte, liebe B!!! Quak!)

Immer ausgefallene (aber für Selbstverteidigung geeignete) Outifts tragend und einen schnellen Lotus Elan fahrend ist sie eine der coolsten Serienheldinnen ever. 
Und Inspiration für den Inhalt meines Kleiderschranks:

Eyeliner: unerlässlich für ein Sixties-Outift (von Rossmann)

















Mein Emmaaaaaa-Cape <3 (von Promod)

Eine weitere Avengers-Lady, die ich großartig finde, ist Cathy Gale. Diese wurde von Honor Blackman gespielt, die bei "Goldfinger" leider nur eine ziemlich blöde Rolle als Pussy Galore bekommen hat. Ihr werde ich auch noch einen Post widmen. Bald. In nächster Zukunft. Spätestens in einem halben Jahr. 

Da, Da-da-da-da, Da, DA-DA-DA-DA!