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Monday, January 28

do the strand love

Während Jake Buggs Debütalbum in meiner Anlage dauerrotiert, habe ich gleichzeitig auch noch eine etwas ältere Scheibe für mich entdeckt: "Street Life - 20 Great Hits" von Bryan Ferry. Sein Name ist mir im Gedächtnis geblieben, nachdem ich einmal jemanden sagen gehört habe, Morrissey ähnele ihm optisch. Von dieser Aussage kann man halten, was man will, aber Bryan Ferry hat seitdem bei mir einen Stein im Brett.

Do the strand love
When you're feeling love
Do the strand

Sunday, January 22

good times for a change - warum ich please please please let me get what i want nicht mehr hasse

Ich kann mich schon gar nicht mehr so genau daran erinnern, ab wann ich die britische Band The Smiths gut fand. Vielleicht hat es mit dem Album "Ringleader of the Tormentors" angefangen, das ich mir aus der Bücherei ausgeliehen habe. Das ist zwar kein Album von The Smiths, sondern von deren ehemaligem Sänger Morrissey, aber eins führte dadurch zum anderen.
Ich mag die durchweg melancholischen, zynischen aber auch hoffnungsvollen Texte Morrisseys, jedoch gab es immer einen Song von The Smiths, den ich nicht ausstehen konnte. Und zwar "Please Please Please Let Me Get What I Want". Dieses Lied triefte nur so von Selbstmitleid und war so offen depressiv, dass ich es jedes Mal wegdrückte, wenn mein mp3-Player es spielte.
Im Herbst 2009 kam dann "500 Days of Summer" in die Kinos, ein Film, den ich seitdem bestimmt bereits fünf Mal gesehen habe, weil er wirklich witzig und gut ist, aber er trug nicht gerade dazu bei, dass ich eine bessere Meinung von dem oben erwähnten Song hatte. Er bestätigte meinen Eindruck eher noch, dass der Song allein etwas für verzweifelt und unglücklich Verliebte war (wie Tom, gespielt von Joseph Gordon-Levitt, aus "500 Days of Summer").
Für einige Zeit vergaß ich den Song, bis ich Ende letzten Jahres den Film "This Is England" gesehen habe. In der Schlussszene lief - ihr könnt es wahrscheinlich erraten - "Please Please Please Let Me Get What I Want". Allerdings in einer Coverversion der Band Clayhill. 
Dank der Atmosphäre des Films, dieser Szene, Thomas Turgoose als Shaun und dieses komplett andere Kontextes drücke ich "Please Please Please Let Me Get What I Want" jetzt nicht mehr weg, wenn es irgendwo läuft.

Die Originalversion von The Smiths


Und die ebenfalls großartige Coverversion von Clayhill



Friday, July 1

wenn das mal alles so einfach wär

Da habe ich schon mal gefühlte tausend Fotos auf meinem Trip nach Rom gemacht (geschätzte 500 vom Colosseum) und dann kann ich sie nicht hochladen. Weil: ich mit meinem Laptop nicht ins Internet gehen kann und ich keine Fotos von meiner Festplatte auf mein iPhone übertragen kann, um sie von da aus zu posten. Klasse Sache. Stellt euch jetzt also bitte blauen Himmel, wunderschöne alte Bauwerke, Denkmäler und Wasserspeier und ganz viele Menschen vor. Dann kommt ihr den Bildern relativ nahe. Zur musikalischen Untermalung empfehle ich den Song "The Youngest Was The Most Loved" von Morrissey (sogar mit Krankenwagensirenen am Anfang! Seufz...).

Monday, February 7

fischkoppwetter

Am letzten Wochenende hat sich das norddeutsche Wetter mal wieder von seiner reizendsten Seite gezeigt, Straßen überschwemmt und ein Fußballspiel ausfallen lassen. Ich liebe es trotzdem.


Dieser Regenschirm ist in vielerlei Hinsicht praktisch: Er schützt mich (und weil er so riesig ist, noch mindestens eine weitere Person) vor Wasser, ich könnte ihn zur Selbstverteidigung benutzen oder Mary Poppins-like einfach davonfliegen, wenn ich keine Lust mehr habe, zu laufen.

Gummistiefel. Von Rocketdog.

Darf ich vorstellen: meine einzige regenfeste Tasche. Was nicht reinpasst, muss zu Hause bleiben.

Um die Regenlaune so richtig perfekt zu machen, habe ich die MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE-Folge "Tödliches Nass" hervorgekramt. Ich habe ja sowas von ein Faible für einen gewissen Briten mit Anzug, Melone, Gummistiefeln und Regenschirm. (Ich habe mir sogar den Bond-Film "Im Angesicht des Todes" angeguckt, in dem Patrick Macnee mitspielt. Nachdem seine Figur gestorben ist, fand ich das jedoch alles nicht mehr so spannend und bin bei der wilden Verfolgunsjagd am Ende eingeschlafen.) Über Emma Peel/Diana Rigg später mehr.

Mein Song des Wochenendes:

Wenn ein regnerisches Wochenende nicht der perfekte Zeitpunkt ist, um mal wieder The Smiths- und Morrissey-CDs zu hören, dann weiß ich auch nicht.