Mir geht es so, dass immer wenn ich etwas lesen MUSS, erkenne, wie schön es ist, seine Lektüre selbst auszusuchen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es, Literatur zu studieren und auch Texte vorgesetzt zu bekommen, die ich sonst nicht gelesen hätte. Gute Beispiele hierfür im letzten Semester waren der Roman "Caleb Williams" von William Godwin (Funfact: der Vater von Mary Shelley und Schwiegervater von Percy Bysshe Shelley) und "Ein Landarzt" und "In der Strafkolonie" von Kafka, von dem ich seit dem Abitur nichts mehr gelesen hatte. Auch auf Zeitdruck zu lesen kann mal Spaß machen. Doch wenn die Lektüre-Pflichten abgearbeitet sind, ist es schön, auch wieder etwas zum Vergnügen zu lesen.
Mein Problem hierbei ist jedoch, dass sich übers Semester einige Bücher ansammeln, die ich alle gerne sofort in Angriff nehmen würde. Zur Zeit lese ich "The Cider House Rules" von John Irving (in gutem Zustand für 2€ gebraucht gekauft), "Tristram Shandy" von Laurence Sterne (ein Überbleibsel vom letzten Wintersemester) und "The Human Stain" von Philip Roth (Belohnung für gute Hausarbeitsnoten). Des Weiteren habe ich "Fräulein Else" von Arthur Schnitzler begonnen, weil ich dachte, ich könnte die Erzählung an einem Abend durchlesen (ha-ha-ha). In der Warteschleife stehen außerdem noch "Auf Englands grünen Hügeln" von David Kennard als Reisevorbereitung, "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins und Jane Austens "Pride and Prejudice". Bis ich es mal wieder schaffe, keine 5 Bücher gleichzeitig zu lesen, wird wohl noch ein wenig Zeit ins Land gehen.
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Saturday, July 19
Thursday, November 24
Rushing Kafka
Ihr hattet nicht das Vergnügen, Herrn Josef K. in eurer Schulzeit kennenzulernen? Ihr wisst nichts über Kafkas Beziehungsprobleme? Oder ihr wollt glückliche Erinnerungen an gerunzelte Stirnen und ungläubige Gesichtsausdrücke hervorrufen, die euch vor geraumer Zeit bei der Lektüre begleitet haben? Dann ist Karla Reimerts Buch "Kafka für Eilige" (Aufbau Verlag) genau das Richtige für euch.
Ein definitiv positiver Aspekt bei diesem Buch ist seine Kürze. Dass es keine normale Lektürenhilfe ist, merkt man schon allein daran, dass es so lustig ist. Mit am besten gefällt mir der Kurze Interaktive Kurs zu "DIE VERWANDLUNG".
Die "für Eilige"-Reihe ist auch sonst sehr empfehlenswert. "Nietzsche für Eilige" beispielsweise oder "Haffner für Eilige", das habe ich auch noch irgendwo im Regal liegen.
Ein definitiv positiver Aspekt bei diesem Buch ist seine Kürze. Dass es keine normale Lektürenhilfe ist, merkt man schon allein daran, dass es so lustig ist. Mit am besten gefällt mir der Kurze Interaktive Kurs zu "DIE VERWANDLUNG".
Die "für Eilige"-Reihe ist auch sonst sehr empfehlenswert. "Nietzsche für Eilige" beispielsweise oder "Haffner für Eilige", das habe ich auch noch irgendwo im Regal liegen.
Tuesday, October 11
dieser post handelt von büchern
Zwei der (mittlerweile circa 5) Bücher, die ich momentan parallel lese: FIGHT CLUB und DER PROZESS. Aktueller Stand: FIGHT CLUB S. 86, DER PROZESS S. 36. Mir gefallen beide wirklich sehr gut, wobei ersteres doch teilweise recht verstörend ist (sehr gut ist es trotzdem oder gerade deshalb). Obwohl es so krass ist, gibt es in FIGHT CLUB auch immer wieder sehr komische Momente. Ich weiß noch nicht, ob ich mich traue, den Film anzugucken.
Nachdem ich den PROZESS gekauft habe, hatte ich leichte Startschwierigkeiten, jetzt aber ungefähr 2 oder 3 Jahre später, geht es doch ziemlich schnell zu lesen. Bei Kafka wechselt es, meiner Meinung nach, immer zwischen albtraumhaften Szenarien, wachen Momenten und Situationen, in denen Herr Josef K. alles noch viel schlimmer macht und sich immer weiter ins Schlamassel reinmanövriert. (Man bemerke übrigens die Ähnlichkeit zwischen dem Synonym Fräulein K. und dem Namen von Kafkas Romanfigur.)
Morgen gibt es (hoffentlich) einen Post über Island.
Nachdem ich den PROZESS gekauft habe, hatte ich leichte Startschwierigkeiten, jetzt aber ungefähr 2 oder 3 Jahre später, geht es doch ziemlich schnell zu lesen. Bei Kafka wechselt es, meiner Meinung nach, immer zwischen albtraumhaften Szenarien, wachen Momenten und Situationen, in denen Herr Josef K. alles noch viel schlimmer macht und sich immer weiter ins Schlamassel reinmanövriert. (Man bemerke übrigens die Ähnlichkeit zwischen dem Synonym Fräulein K. und dem Namen von Kafkas Romanfigur.)
Morgen gibt es (hoffentlich) einen Post über Island.
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